Unterschieden wird vor allem, ob das Reizdarmsyndrom von einer Verstopfung, einem Durchfall oder abwechselnd von beidem geprägt wird.

Bei einer Verstopfung basiert die Behandlung in erster Linie auf einer Umstellung der Ernährung und eine Vermeidung möglicher Auslöser. Zusätzlich können Ballaststoff-Präparate eingenommen werden, welche im Darm aufquellen und so eine Regulierung des Stuhlgangs bewirken sollen. Bei Durchfall aufgrund eines Ungleichgewichts der Bakterienflora im, können Probiotika zur Anwendung kommen. Zur Linderung von Bauchkrämpfen können krampflösende Medikamente (sogenannte «Spasmolytika») verordnet werden.

Das Reizdarmsyndrom kann von einer Verstopfung, einem Durchfall oder abwechselnd mit beidem geprägt sein, welche zusammen mit weiteren Beschwerden auftreten:

  • Dumpfe Bauchschmerzen
  • Bauchkrämpfe
  • Völlegefühl
  • Blähungen
  • Typisch ist eine Besserung mit der Stuhlentleerung

Die Beschwerden treten dabei über mindestens 6 Monate immer wieder auf. Dadurch kann die Lebensqualität und die mentale Gesundheit eingeschränkt werden.

Chronische Darmbeschwerden sollten von einer Gesundheitsfachperson abgeklärt werden.

Die genaue Ursache eines Reizdarmsyndrom ist unklar. Vermutet werden eine Überempfindlichkeit des Darms oder eine Störung der Darmbewegung. Bei gewissen Betroffenen wird auch ein Zusammenhang von bestimmten Zuckerverbindungen und -alkoholen vermutet. Auch eine Fehlfunktion gewisser Bakterien im Darm wird diskutiert.

Das Reizdarmsyndrom kommt relativ häufig vor. Generell sind Frauen häufiger betroffen als Männer.

  • Trinken Sie genügend! (mindestens 1.5 bis 2 Liter pro Tag)
  • Bewegen Sie sich regelmässig.
  • Achten Sie auf Ihre Ernährung. Lassen Sie sich von einer Gesundheitsfachpersonen beraten, falls Sie eine Unverträglichkeit vermuten.
  • Versuchen Sie soweit möglich, Stress zu vermeiden.