Die Haut ist das Organ mit unmittelbarem Kontakt zur Umgebung, nimmt überlebenswichtige Barrierefunktionen war (beispielsweise vor Wasserverlust oder Vergiftung) und spielt eine wichtige Rolle für unser Immunsystem, unsere Umgebungswahrnehmung und nicht zuletzt auch für unsere Selbstwahrnehmung und -Bewusstsein. Entsprechend zahlreich sind die möglichen Ursachen für Hauterkrankungen; von Infektionen, Immun- oder Autoimmunerkrankungen (d.h. gegen körpereigene Hautpartien gerichtete Immunreaktionen) bis hin zu «simplen» Gründen, wie eine unvorteilhafte Hautpflege. Häufig spielen auch vererbbare Faktoren eine Rolle. So auch bei der sogenannten «Hautalterung», also der mit den Lebensjahren erhöhten Durchlässigkeit und Pigmentierung der Haut bei verminderter Elastizität und Regenerationsfähigkeit (z.B. → Wundheilung). Obwohl dies zu einem gewissen Grad normal und unvermeidbar ist, wird der Prozess massgeblich durch die langfristige Schadstoffexposition begünstigt – insbesondere dem Rauchen und der UV-Belastung.

Beispiele von häufigen Hauterkrankungen sind: