Eine häufige Ursache ist eine Kehlkopfentzündung (eine sogenannte «Laryngitis»), meist im Rahmen eines grippalen Infekts (→ siehe Rhinitis) oder auch einer Allergie. Ebenfalls vielen bekannt ist die Überbeanspruchung des Stimmorgans durch übermässiges Singen, Schreien oder Flüstern. Die Liste möglicher weiterer Ursachen reicht von gutartigen wie bösartigen Gewebeneubildungen (Polypen und Zysten), über Lähmungserscheinungen bis zu Reizstoffen (Rauchen).

Heiserkeit muss also nicht zwingend eine triviale Ursache haben, weshalb je nach Dauer, Begleiterscheinungen und -erkrankungen eine medizinische Abklärung angezeigt ist.

  • Rauchen Sie nicht.
  • Vermeiden Sie eine Überbeanspruchung der Stimme: Sprechen Sie möglichst normal, ohne andauerndes Schreien, laut Sprechen oder Flüstern.
  • Vermeiden Sie eine Unterkühlung des Halses und Kehlkopfes.
  • Vermeiden Sie einen langen Aufenthalt in trockenen Räumen. Befeuchten Sie Ihre Wohnräume, wenn nötig.
  • Trinken Sie genügend Wasser oder Tee.
  • Zusätzlich gibt es pflanzliche Lutschtabletten und Pastillen, welche reizlindernd und speichelanregend wirken.

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  • Stimmstörungen («Dysphonien») können hormonell bedingt und für gewisse Lebensphasen gar normal sein (z.B. Pubertät oder Menopause).
  • Psychische und neuronale Ursachen (Larynxmuskelkrämpfe oder -störungen) können ebenso Stimmstörungen verursachen wie auch bestimmte Medikamente.
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