Wie gestaltete sich dein Training zu Aktivzeiten an besonders heissen Sommertagen?
Das Gute am Triathlon ist, dass er aus drei ganz verschiedenen Sportarten besteht. Wir haben jeweils auch in sehr heissen Gegenden wie Thailand, Australien oder Südafrika trainiert. Schwimmen war zu jeder Tageszeit kein Problem, da das Wasser uns immer genügend abkühlte. Auch Fahrradfahren war durch den kühlenden Fahrtwind nie ein Problem. Beim Laufen schauten wir, dass wir entweder früh am Morgen oder spät am Nachmittag/gegen Abend unser Training absolvierten, wenn es wieder abgekühlt hatte. Falls wirklich ein Training in der Mitte des Tages geplant war, absolvierten wir es drinnen auf dem Laufband.
Was rätst du LäuferInnen, die auch im Sommer trotz der Hitze ihr Trainingspensum aufrechterhalten wollen?
Wie erwähnt, hilft es sicher, das Lauftraining frühmorgens oder gegen Abend zu planen, um die kühleren Stunden zu nutzen. Insbesondere für längere Trainings ist es auch wichtig, etwas zu trinken dabeizuhaben und dem Körper anschliessend die Elektrolyte wieder zuzuführen, die er durch das viele Schwitzen verliert. Zudem sollte der Kopf durch ein Cap vor der Sonne geschützt und eine Sonnencreme benutzt sowie eine Sonnenbrille getragen werden. Die Temperaturen sind im Sommer im Wald durch den Schatten und den Schutz der Bäume deutlich kühler und angenehmer. Ich habe daher, wenn immer möglich, in Waldgebieten trainiert. Ein Trick, den ich an ganz heissen Tagen und zum Teil bei Wechseltrainings angewendet habe, bei denen ich vom Radfahren schon erhitzt war: Ich nahm vor dem Lauftraining jeweils eine kalte Dusche. Dadurch war mein Körper etwas abgekühlt, aber vor allem hatte ich wunderbar nasse Haare, die mir halfen, mich kühl zu halten.