Darüber hinaus rückt eine laufend wachsende Anzahl weiterer geschlechtsspezifischer Unterschiede zur Gesundheitsförderung und (chronischen und akuten) Krankheiten in das Interesse der Öffentlichkeit und der Forschung. So haben Frauen zwar eine etwa 4 Jahre höhere Lebenserwartung, schätzen ihren Gesundheitszustand jedoch als weniger gut ein als Männer, insbesondere in Bezug auf eine geringere Vitalität und häufigere Müdigkeit. Auch Schmerzzustände sind bei Frauen häufiger als bei Männern.

Eine naheliegende «Besonderheit» der Frauengesundheit besteht während der Schwangerschaft und Stillzeit, wo teils andere Richtlinien bezüglich des geeigneten Lebensstils gelten.

Mögliche Aspekte der Frauengesundheit sind:

Geschlechtsspezifische Unterschiede: Beispiele aus der modernen Frauengesundheitsforschung

➔ Bei Frauen können bei einem Herzinfarkt die «für Männer typischen» Anzeichen wie Brustenge fehlen, und stattdessen häufiger Übelkeit und Erbrechen zeigen.

➔ Eine bedeutender Anteil aller Frauen sind von chronischen Unterleibsschmerzen betroffen. Diese können eine ernst zu nehmende Erkrankung darstellen.