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Making of Photoshooting TopPharm Covergirl

 

"Viel anstrengender, als ich gedacht habe."

«Ich fühle mich so umsorgt», antwortet Carmen in markantem Bündnerdeutsch auf die Frage, wie es ihr jetzt denn gehe. Seit rund zwei Stunden geniesst die Gewinnerin des TopPharm Cover Girl Wettbewerbs nun ihr temporäres Starlet-Dasein. Ihr Make-up wird aufgefrischt, Make up Artist Ann Sander zieht Eyeliner nach, pudert und pinselt. Carmen hat die Geduld eines Steinbocks, lernt schnell, wächst in die Rolle des Models und lebt ihren Tag der Tage offensichtlich voller Genuss.

«Es ist viel anstrengender, als ich gedacht habe», sagt Carmen mit neu gewonnener Erkenntnis. Carmen stöckelt aus der Maske zurück zum Set. «Die vielen Menschen machen mich gar nicht nervös. Ich konzentriere mich voll aufs richtige Lächeln.» «Lächle, nimm mal die Hand noch etwas höher! Dreh den Kopf etwas nach links! Jaaa! Sehr gut! Und jetzt …». Christoph, der Fotograf, leitet an, fordert, motiviert und lobt Carmen, während er unablässig auf den Auslöser seiner Kamera drückt.

Was dabei entsteht, wenn der Profi drückt, erscheint direkt auf dem Bildschirm eines angeschlossenen Laptops. Dort begutachtet die Crew die Qualität der geschossenen Fotos. Diesmal sind es die Haare. «Und das Kleid hat Falten, wo sie nicht sein dürften», ergänzt Stylistin Martina Schäfer. Geduld ist gefragt. Carmen wird frisch frisiert. Diesmal sitz sie frontal vor der mit Glühbirneneingerahmten Spiegelwand und strahlt noch immer vor Glück. «Ich weiss nicht, ob ich dasfür immer machen möchte, aber heute ist einer der schönsten Tage meines Lebens», schwärmt Carmen, während sie abermals umgestylt wird.

Ein Blick zurück
In Planung der TopPharm Kampagne «Girls, Girls, Girls» entstand die Idee des Cover Girl Wettbewerbs. Alle Beteiligten waren sich einig: TopPharm sucht kein magersüchtiges Teenie-Derivat sondern eine ganz normale Kundin. Eine ganz natürliche Frau. Kurz nach dem Start der Kampagne am 18. August, liefen die Server heiss. Rund 800 Kandidatinnen haben sich bis zum 15. September beworben. Über eine halbe Million Profilseiten wurden im Internet aufgerufen, auf denen man für seine Favoritin voten konnte.

«Ich habe mich erst anfangs September angemeldet», erzählt Carmen. Nie hätte sie sich erträumen lassen, dass sie zu Schluss gewinnt. «Ich bin ja erst ganz am Schluss in die TopTen gerutscht.» Das war nötig, denn die zehn Kandidatinnen,die von den 800 Teilnehmerinnen am meisten Stimmen erhielten, kamen in die Endauslosung. Dort wählte eine Jury von TopPharm schliesslich die Gewinnerin. «Ich habe natürlich allen meinen Facebook-Freuden gesagt, dass sie für mich wählen sollten», sagt Carmen. Als sie dann aber am 19. September von TopPharm angerufen wurde: «Habe ich nur noch gejauchzt», erinnert Carmen.

und irgendwie jauchzt sie noch immer. Etwas mit den Haaren stimmt noch immer nicht. Einige Fältchen am Kleid von Carmen müssen ausgebügelt werden. Das macht Stylistin Martina Schäfer. «Es ist wirklich viel anstrengender, als man denkt», sagt Carmen leicht erschöpft. Seit sechs Stunden steht und sitzt sie jetzt im Studio. Die Fotos sind gut. Alle sind zufrieden. Die Luft ist ein bisschen draussen bei Carmen.

Erschöpft aber glücklich stossen alle mit einem Glas Prosecco auf Cover Girl Carmen an. Ein unvergesslicher Tag geht für Carmen bald zu Ende. Mit dem Taxi geht es dann zum Bahnhof und mit einem 1. Klasse Billett zurück nach Zürich. So umfassend umsorgt TopPharm sein Cover Girl.